25. Durlacher Orgelnacht
präsentiert von der Stiftung Continuo

Termin
Sa. 09.05.2026, 19:00 Uhr
Die Durlacher Orgelnacht bietet zu jeder vollen Stunde ein Konzert in hochkarätiger Besetzung. In den Pausen besteht die Möglichkeit, bei einem kleinen Snack und einem Getränk mit den Musizierenden ins Gespräch zu kommen oder sich untereinander über das gerade Gehörte auszutauschen. Der weite Bogen zwischen traditioneller Orgel-Musik und neuen Formen des Musizierens auf der „Königin der Instrumente“ gehört seit dem Bestehen der Orgelnacht zum guten Ton. Die Besetzung „Orgel plus ...“ gewann im Laufe der Jahre bei Musikerinnen und Musikern, aber auch beim Publikum zunehmend an Beliebtheit.
Beschreibung
19 Uhr: Flöten und Orgel
Johannes Hustedt, Vytautas Oškinis, Jurate Landsbergyte
Johannes Hustedt, Vytautas Oškinis, Jurate Landsbergyte
20 Uhr: Orgel pur
Philipp Hennig (Leipzig)
Philipp Hennig (Leipzig)
21 Uhr: Klarinette und Orgel
Pawel Kuterbach, Christian Masur
Pawel Kuterbach, Christian Masur
22 Uhr: Mongolische Pferdekopfgeige und Orgel
Epi, Johannes Blomenkamp
Epi, Johannes Blomenkamp
Details zu den Ausführenden und zum Programm
Zum Himmel strebende Klänge präsentieren die Organistin Jūratė Landsbergytė aus Vilnius und die Flötisten Johannes Hustedt (Karlsruhe/Durlach) und Vytautas Oškinis, der ebenfalls in Vilnius lebt. An sein Musikstudium schloss Oškinis einen Masterstudiengang in Filmregie an und arbeitet derzeit auch als Dokumentarfilmer für Kino und Fernsehen. Zu den Musikstücken zeitgenössischer litauischer Komponisten, die während der Orgelnacht zu hören sind, hat Oškinis Filme gedreht, die zeitgleich auf Großleinwand gezeigt werden.
Im zweiten Konzertteil lautet das Motto Orgel pur. Dabei haben Organistinnen und Komponisten seit jeher ein Faible dafür, Musik, die eigentlich für andere Instrumente geschrieben wurde, auf die Orgel zu übertragen. So präsentierte bereits Bach die Orchestermusik Vivaldis mit der Orgel. Philipp Hennig, der derzeit Kirchenmusik in Leipzig studiert, hat für seinen Konzertteil ab 20 Uhr Orgelmusik ausgewählt, die diesem Vorbild folgt. Ein Andante mit Variationen von Robert Schumann hat Hennig selbst für die Orgel bearbeitet. Außerdem erklingt in dieser Stunde die „Hebriden-Ouvertüre“ von Felix Mendelssohn Bartholy.
Ab 21 Uhr spielen Pawel Kuterbach (Klarinette) und Christian Masur (Orgel) Klezmer. Außerdem haben sie Werke von Bloch, Mangani, Reiser, Bock und Williams ausgewählt.
Im letzten Teil der Orgelnacht ab 22 Uhr erklingt noch einmal Musik, die einen weiten Raum eröffnen möchte. Dafür sorgt Epi, der mit seiner mongolischen Pferdekopfgeige zusammen mit Johannes Blomenkamp an der Stumm-Goll-Orgel musizieren wird. Außerdem ist Epi auch bei diesem Konzert mit Ober- und Untertongesang zu erleben. Auf dem Programm stehen neben einem Stück aus eigener Feder ein Concertino und ein Konzert für Pferdekopfgeige, ursprünglich mit Orchester, an diesem Abend in einer Orgelbearbeitung.
Veranstaltungsort
Veranstalter
