Was wird gemacht?
Nach knapp 30 Jahren hat sich jede Menge Staub im Orgelgehäuse und in den Pfeifen angesammelt. Das ist in einer viel genutzten Kirche mit Umluftheizung normal. Die Wartung des Instruments wird dadurch allerdings erschwert. Beim Stimmen verschmutzt der aufgewirbelte Staub die benachbarten Pfeifen oder auch die Öffnungen, durch die der Wind in die Pfeifen geblasen wird.
Bleizucker ...
Ein anderes Phänomen ist der überhaupt nicht schmackhafte Bleizucker. Das Wort bezeichnet weiße Ablagerungen an den Pfeifen, die durch Oxidation entstehen und wie Zucker aussehen. Einige Pfeifen sind davon betroffen. Sie werden mit einer Art Harzüberzug geschützt und für die Zukunft fit gemacht.
„Moderne“ Technik
Bezeichnenderweise ist das einzige, was in der Orgel nicht mehr zuverlässig funktioniert, das „modernste“ Bauteil. Mit der sogenannten Setzeranlage können bestimmte Klangkombinationen vorprogrammiert und danach auf Knopfdruck oder mit Fußschaltern abgerufen werden. Diese Anlage arbeitet mit einem Computer aus den 1990er Jahren und muss erneuert werden.




